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Geschichte
Der TSV 1861 Mindelheim e. V.
Namen, Zahlen Anektoden

18. Juni 1861: wurde zur "Constitutierung der Turnergesellschaft Mindelheim eingeladen. Diese fand im Colleg statt. Gründungsmitglieder waren: Deyerl, J. Horazeck, H. Horazeck, Eichele, Gaßner, Fletzinger, Großmann, Huber, Huith, Lutzenberger, Ott, Weishaupt, Zock, Ritter und fünf "außerordentliche Mitglieder" wie Bürgermeister Gaßner und Dr. Jochner. Das erste Turnlokal war die Collegwirtschaft.
18. Juli 1862: Aus dem Männerturnverein ging die Freiwillige Feuerwehr hervor.
10. April 1863: Bei ungünstiger Witterung erlaubte die Stadt dem Verein die Kappelkirche für den Turnbetrieb zu nutzen.
März 1866: Die Turner nehmen nicht mehr so rege am Übungsbetrieb teil und in einem öffentlichen Aufruf heißt es: "... nur der Name auf der Liste und die Turnjacke hinter dem Ofen machen keinen Turner und bringen dem Verein keinen Nutzen...".
7. Juli 1866: Da der Verein finanzielle Schwierigkeiten hatte wurde auf der Generalversammlung beschlossen durch mitgliederinterne Losaktionen die Kasse aufzubessern.
1873: der Verein bietet nun auch einen "Cursus für Turnzöglinge ab dem 13. Lebensjahr an" und darf den Salzstadel als Turnlokal nutzen.
17. Oktober 1889: Die neue Turnhalle und der Stadtsaal im ehemaligen Salzstadel werden eröffnet.
11. Januar 1890: "Ob seiner ungebührlichen Aufführung" wurde ein Mitglied aus dem Vereinslokal verwiesen und wenige Tage später auf einer eigens einberufenen Generalversammlung mit 41 Stimmen der 43 anwesenden Mitglieder aus dem Verein ausgeschlossen.
5. September 1897: Beim Festabend anläßlich des Gauturnfestes hatten im Stadtsaal aus Platzmangel nur Herren Zutritt.
11. Mai 1899: 14 Turner marschieren zum Schauturnen nach Kaufbeuren und benötigen dazu knapp sechs Stunden, da einer von ihnen "nicht gut zu Fuß war".
14. Februar 1901: Der Männerturnverein sprang für den damaligen Carnevalsverein ein und hielt am Gumpigen Donnerstag einen Maskenumzug ab und ein Faschingsfest im Stadtsaal.
31. August 1902: Es wurde der erste "Stafettenlauf" abgehalten. "In weißen, leinernen Hosen, ohne Jacke und mit gewöhnlichem Schuhwerk" ging es nach Jägersruh. Für die 5300 Meter lange Strecke wurden 13:50 Minuten benötigt.
10. Mai 1912: Gründung einer Damenriege.
10. Februar 1913: der Verein erwirbt beim Kreuzkeller einen eigenen Spielplatz.
März 1914: Gründung einer Fußballriege, das erste Spiel gegen Landsberg ging mit 0:10 verloren.
12. Januar 1919: Als erste Frau wird Dora Atterer in den Turnrat gewählt.
3. Oktober 1919: Die Fußballer lösen sich vom Verein und bilden den Verein für Rasenspiele (VfR).
Juni 1920: Gründung einer Schwimmriege.
8. September 1924: Gründung einer Mädchenriege. Dabei sollen die Eltern "keinerlei Bedenken hegen, da wir älteren Herren zur Ausbildung der Zöglinge gewonnen haben", so der Verein damals.
1925: Gründung der Fechtabteilung
Juni 1927: Mit der Errichtung des Städtischen Freibades konnten die Schwimmer einen geregelten Trainingsbetrieb aufnehmen. Zuvor wurde in der Mindel geschwommen.
August 1927: Erstmals wird bei einem Sportwerbetag die Leichtathletik demonstriert.
August 1930: Der vereinseigene Sportplatz an der Luxenhofer Straße wird eingeweiht.
September 1930: Handball wird in den Verein aufgenommen.
1933: Der VfR und später auch der Kraftsportverein werden in den Männerturnverein eingegliedert.
Herbst 1936: Der Platz hinter der Knabenschule wird von der Stadt Mindelheim zum Fußballplatz umgebaut. 1948 wurde hier eine Umkleidehütte errichtet.
28. April 1940: Umbenennung in Turn- und Sportverein Mindelheim 1861
1946: Wiedergründung des Vereins mit den Abteilungen Turnen, Fußball, Leichtathletik, Handball, Schwimmen, Faustball und Tischtennis.
1950: Gründung einer Eislaufabteilung. Der Polizeisportverein schließt sich mit seiner Schachabteilung dem TSV an.
1954 - 56: Leichtathletikanlagen beim Sportplatz werden errichtet.
1956: Neugründung einer Fechtabteilung unter Wolfgang Glück.
1957: Auflösung der Tischtennisabteilung.
1959: Gründung einer Versehrtensportabteilung.
April 1961: Gründung einer Badmintonabteilung unter Oskar Preschl.
Juli 1961: Baubeginn für das Vereinsheim am Mühlweg, das 1963 eingeweiht wird.
3. Juli 1964: Gründung einer Jugendversehrtengruppe.
1966: Auflösung der Faustballabteilung, von nun an wird dieser Sport nur noch im Rahmen der Turnabteilung betrieben.
Juli 1970: Gründung einer Volleyballabteilung unter Georg Fauß.
1.März 1972: Neugründung der Handballabteilung unter Herbert Kohler.
17. Oktober 1972: Neugründung der Tischtennisabteilung unter Helmut Weidlich.
November 1972: Gründung der Marsch- und Wanderfreunde.
1977: Erweiterung des Vereinsheimes.
1979: Neugründung einer Wasserballmannschaft, die der Schwimmabteilung angegliedert wurde jedoch nur zehn Jahre bestand hatte.
März 1981: Gründung der Abteilung Bogenschießen.
August 1983: Baubeginn beim Stadion am Mühlweg, das 1985 fertig gestellt wurde.
1986: "Verkauf" des Sportheimes an die Stadt Mindelheim zur Tilgung der Verbindlichkeiten des Vereins.
1990: Der Verein steht mit 200 000 Mark Schulden erneut kurz vor dem Aus. Die Vorstandschaft um Karlheinz Weidemann tritt zurück. Bei den Neuwahlen findet sich kein Nachfolger
1995: Wiederbelebung der Eislaufabteilung. Sie heißt nun Abteilung Street- und Eishockey.
1996: Gründung der Abteilung Triathlon.
1998: Gründung der Abteilung Judo.
2001: Gründung der Abteilung Basketball.
2006: Gründung der Aikidoabteilung.


Die Vorstände

1861 bis 63: Bezirksassesor Christian Deyerl
1863 bis 67: Kaufmann Josef Ritter
1867 bis 68: Färbermeister Anton Lutzenberger
1868 bis 88: Eisenhändler Xaver Zick
1888 bis 03: Präparandenlehrer Christian Dürr
1903 bis 07: Geschäftsinhaber Carl Haggenmüller
1907 bis 24: Polizeikomissär Otto Böck
1924 bis 25: Schneidermeister Otto Keller
1925 bis 28: Drechslermeister Ferdinand Henkel
1928: Angestellter Ludwig Schug
1928 bis 33: Steuersekretär Michael Zingerle
1933 bis 35: Polizeikomissär Otto Böck
1935 bis 40: Baggerführer Ernst Nagel
1940 bis 46: Drechslermeister Ferdinand Henkel
1946 bis 47: Viehkaufmann Anton Remmele
1947 bis 52: Kaufmann Hans König
1952 bis 58: Kreisamtsrat Willi Eberle
1958 bis 67: Oberlehrer Franz Hildisch
1967 bis 68: Willi Ketterl
1968 bis 83: Fritz Riebel
1983 bis 90: Karlheinz Weidemann
1990 bis 91: Helmut Schiegg als Notvorstand.
1991 bis 93: Dr. Hermann Landherr
1993 bis 95: Roland Ahne
1995 bis 2006: Roland Arnold
seit 2006: Konrad Kleiner


Mitgliederentwicklung

August 1861: 30 Mitglieder
Januar 1885: 72 Mitglieder
Dezember 1899: 90 Mitglieder
Januar 1910: 116 Mitglieder
Januar 1911: 161 Mitglieder

Im ersten Weltkrieg verloren 23 Mitglieder ihr Leben

Januar 1920: 255 Mitglieder
Juli 1925: 310 Mitglieder
Januar 1926: 281 Mitglieder

Im zweiten Weltkrieg fielen über 40 Mitglieder

1949: 328 Mitglieder
1953: 403 Mitglieder
1957: 481 Mitglieder, davon 110 Kinder
1963: 557 Mitglieder, davon 270 Kinder
9. Januar 1965: 1001 Mitglieder
1969: 1446 Mitglieder
1977: 1719 Mitglieder
1986: 1799 Mitglieder
1990: 1810 Mitglieder
1992: 1942 Mitglieder, davon 548 Kinder
27.Januar 1994: 2000 Mitglieder
1994: 2042 Mitglieder, davon 579 Kinder
1995: 2093 Mitglieder, davon 617 Kinder
1996: 2129 Mitglieder, davon 602 Kinder
1997: 2205 Mitglieder, davon 653 Kinder
1998: 2265 Mitglieder, davon 719 Kinder
2000: 2326 Mitglieder, davon 731 Kinder
2001: 2445 Mitglieder, davon 718 Kinder
April 2002: 2433 Mitglieder
April 2003: 2535 Mitglieder
April 2004: 2437 Mitglieder
April 2005: 2529 Mitglieder, davon 828 Kinder und 381 Jugendliche
April 2006: 2515 Mitglieder, davon 853 Kinder und 334 Jugendliche
April 2007: 2580 Mitglieder, davon 888 Kinder und 323 Jugendliche
Ab 2008 Umstellung auf Kalenderjahr.
2008: Mitglieder: 2.435, davon Kinder und Jugendliche: 1.145
2009: Mitglieder: 2.412, davon Kinder und Jugendliche: 1.112
2010: Mitglieder: 2.354, davon Kinder und Jugendliche: 1.060
2011: Mitglieder: 2.323, davon Kinder und Jugendliche: 1.034
2012: Mitglieder: 2.176, davon Kinder und Jugendliche: 951
2013: Mitglieder: 2.124, davon Kinder und Jugendliche: 920
2014: Mitglieder: 2.082, davon Kinder und Jugendliche: 893
2015: Mitglieder: 2.059, davon Kinder und Jugendliche: 835
2016: Mitglieder: 2.106, davon Kinder und Jugendliche: 918